Audio-Kompressor
Verkleinere Audiodateien, indem du sie auf eine niedrigere MP3-Bitrate neu kodierst, lokal in deinem Browser.
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Ein Audio-Kompressor verringert die Dateigröße einer Tonaufnahme, indem er ihre Bitrate senkt, also die Datenmenge, die pro Sekunde Audio verwendet wird. Eine Sprachnotiz, ein Podcast, eine Vorlesung oder ein Lied, das zu groß ist, um es per E-Mail zu verschicken oder hochzuladen, wird deutlich kleiner und klingt trotzdem gut, weil die meisten Aufnahmen mit einer höheren Bitrate gespeichert werden, als sie tatsächlich brauchen. Dieses Tool kodiert dein Audio in MP3 mit der Bitrate, die du wählst, und tauscht ein wenig Klangtreue gegen eine viel kleinere Datei.
Häufig gestellte Fragen
Wird mein Audio irgendwohin hochgeladen?
Wie viel kleiner wird meine Datei?
Welche Bitrate sollte ich wählen?
Verringert die Kompression die Qualität?
Warum gibt es MP3 aus?
Kann ich eine Datei komprimieren, die bereits klein oder von geringer Qualität ist?
Gibt es eine Begrenzung der Dateigröße?
Funktioniert es offline?
Über Audio-Kompressor
Alles geschieht in deinem Browser mit einer WebAssembly-Version von FFmpeg. Deine Datei wird von deinem Gerät gelesen, lokal komprimiert und als Download zurückgegeben. Nichts wird jemals hochgeladen, daher ist das Tool sicher für private Sprachnotizen, Interviews oder vertrauliche Aufnahmen, und es gibt keine Upload-Größenbeschränkungen außer dem Speicher deines Geräts.
Die Bitrate ist der Regler, der Größe und Qualität ausbalanciert. 192 kbps ist für Musik nahezu transparent; 128 kbps ist der klassische Standard, der für das meiste Hören gut klingt; 96 kbps verkleinert Dateien spürbar bei mäßigem Qualitätsverlust; und 64 kbps ist ideal für gesprochene Inhalte wie Podcasts und Hörbücher, bei denen die kleinere Größe wichtiger ist als musikalisches Detail. Eine niedrigere Bitrate bedeutet immer eine kleinere Datei, wähle also die niedrigste Einstellung, die für deinen Zweck noch akzeptabel klingt.
Ein Hinweis, den man kennen sollte: Die Kompression ist verlustbehaftet und kumulativ. Wenn du eine bereits niedrig kodierte Datei komprimierst oder denselben Clip wiederholt komprimierst, verschlechtert sich die Qualität jedes Mal, gehe also immer von der Quelle mit der höchsten Qualität aus, die du hast. Da das Tool im Browser einsträngig (single-threaded) läuft, um Privatsphäre und Kompatibilität zu wahren, brauchen sehr lange Aufnahmen mehr Zeit und mehr Speicher als ein Desktop-Encoder, doch typische Dateien werden schnell komprimiert.
Was dir ein 'Kilobit pro Sekunde' wirklich bringt
Die Bitrate, gemessen in Kilobit pro Sekunde (kbps), ist einfach die Datenmenge, die der Encoder für jede Sekunde Ton aufwendet. Ein MP3 mit 128 kbps verwendet 128.000 Bit, etwa 16 Kilobyte, für jede Sekunde Audio. Rechnet man das hoch, landet ein dreiminütiges Lied bei rund 2,9 Megabyte, weshalb die Bitrate der mit Abstand größte Einzelfaktor für die Größe einer Audiodatei ist.
Das Interessante ist, wie wenig wir tatsächlich brauchen. Jahrzehnte psychoakustischer Forschung zeigen, dass sich das menschliche Gehör leicht täuschen lässt: Laute Klänge verdecken nahe liegende leisere, und wir sind für manche Frequenzen weit empfindlicher als für andere. Encoder nutzen das aus, indem sie Bits dort einsetzen, wo das Ohr scharf hört, und dort sparen, wo es das nicht tut. Deshalb kann eine gut kodierte Datei mit 128 kbps fast identisch klingen wie eine CD, die mehr als die zehnfache Datenmenge verwendet.
Sprache braucht noch weniger. Die menschliche Stimme belegt einen schmalen Frequenzbereich mit vorhersehbarer Struktur, sodass dafür ausgelegte Codecs bei 32 bis 64 kbps perfekt verständlich bleiben, weshalb Telefonate und Podcasts auch über schwache Verbindungen bequem übertragen werden. Es ist dasselbe Prinzip, das es einem Kompressor erlaubt, eine gesprochene Aufnahme auf einen Bruchteil ihrer Größe zu verkleinern und dabei jedes Wort klar zu lassen.