QR-Code-Generator
Erstelle QR-Codes für URLs, Text, WLAN-Zugangsdaten und Kontaktkarten. Lade sie als PNG oder SVG herunter.
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Ein QR-Code (Quick-Response-Code) ist ein zweidimensionaler Matrix-Barcode, der Daten als Muster aus dunklen und hellen Quadraten auf einem Raster codiert. Anders als herkömmliche eindimensionale Barcodes, die nur ein paar Dutzend Zeichen speichern können, fasst ein QR-Code bis zu 3.000 Byte Binärdaten oder fast 7.000 numerische Ziffern. Die Codierung nutzt die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur, was bedeutet, dass ein QR-Code selbst dann noch lesbar ist, wenn bis zu 30 % seiner Fläche verdeckt oder beschädigt sind. Jede moderne Smartphone-Kamera kann einen in unter einer Sekunde decodieren, ganz ohne Drittanbieter-App.
Häufig gestellte Fragen
Werden meine Daten beim Erstellen eines QR-Codes auf einen Server hochgeladen?
Wer hat QR-Codes erfunden und warum?
Was bedeuten die vier Fehlerkorrekturstufen?
Sollte ich PNG oder SVG herunterladen?
Wie viele Daten kann ein QR-Code aufnehmen?
Kann ich ein Logo oder Bild in der Mitte des QR-Codes hinzufügen?
Warum lassen sich QR-Codes manchmal nicht scannen?
Was ist der Unterschied zwischen einem statischen und einem dynamischen QR-Code?
Kann ich einen QR-Code für die WLAN-Anmeldung erstellen?
Sind QR-Codes patentiert, oder kann ich sie frei verwenden?
Über QR-Code-Generator
QR-Codes tauchen in praktisch jedem Zusammenhang auf, in dem eine Brücke zwischen physisch und digital nötig ist. Marketingkampagnen platzieren sie auf Plakaten, Verpackungen und Visitenkarten, um auf Websites oder Werbevideos zu verlinken. Restaurants ersetzten während der COVID-19-Pandemie physische Speisekarten durch QR-Codes, ein Wandel, der größtenteils geblieben ist. WLAN-QR-Codes lassen Gäste sich mit einem Netzwerk verbinden, ohne ein Passwort einzutippen. vCard-QR-Codes teilen Kontaktdaten mit einem einzigen Kamerascan. Zahlungssysteme in Asien, Südamerika und zunehmend in Europa nutzen QR-Codes als universellen Mechanismus zum Auslösen von Zahlungen. Entwickler verwenden sie, um Test-URLs sofort von einem Desktop-Browser auf ein Mobilgerät zu übertragen.
Dieses Werkzeug erstellt QR-Codes vollständig in deinem Browser mit einer JavaScript-Implementierung der QR-Code-Spezifikation. Keine Daten, weder deine URL noch das WLAN-Passwort oder Kontaktinformationen, werden an einen Server gesendet. Der erzeugte Code erscheint als eingebettetes canvas-Element und kann als verlustfreies PNG für Dokumente und Präsentationen oder als SVG-Vektorgrafik für Druckmaterialien heruntergeladen werden, bei denen Schärfe in jeder Größe zählt. Du kannst die Fehlerkorrekturstufe anpassen, um zwischen Codedichte und Lesezuverlässigkeit abzuwägen.
Die Fehlerkorrekturstufe ist eine der wichtigsten Einstellungen, die man verstehen sollte. Stufe L (niedrig, ~7 % Wiederherstellung) erzeugt den kleinsten, dichtesten Code, ideal für digitale Anzeigen, auf denen der Code sauber dargestellt wird. Stufe M (mittel, ~15 %) ist die Standardeinstellung und passt für die meisten Anwendungsfälle. Stufe Q (Quartil, ~25 %) wird beim Druck auf strukturierten Materialien empfohlen. Stufe H (hoch, ~30 %) ist ideal für Codes, die auf gewölbte Oberflächen gedruckt, in ein Logo eingebettet werden oder voraussichtlich physischem Verschleiß ausgesetzt sind. Eine höhere Korrektur fügt dem Raster mehr Module hinzu, wodurch der Code größer wird; verwende daher die niedrigste Stufe, die deine Zuverlässigkeitsanforderungen erfüllt.
Vom Fließband von Toyota zu Milliarden Telefon-Scans: die Geschichte des QR-Codes
Anfang der 1990er-Jahre stand der Denso-Wave-Ingenieur Masahiro Hara vor einem praktischen Problem: Die Lieferkette von Toyota verwendete an jedem Bauteil herkömmliche Barcodes, doch jeder Barcode enthielt so wenige Daten, dass jedes Teil mehrere nacheinander gescannte Etiketten benötigte, was die Produktionslinien verlangsamte. Haras Aufgabe war es, einen Code zu erfinden, der zehnmal schneller als ein Barcode gelesen werden konnte. Sein Team experimentierte zwei Jahre lang mit verschiedenen Formen und Mustern, bevor es auf das quadratische Matrixdesign kam, das angeblich vom Raster eines Go-Bretts inspiriert war. Die drei markanten quadratischen Erkennungsmuster in den Ecken wurden nach der Analyse Tausender Druckmaterialien ausgewählt, um das Verhältnis (1:1:3:1:1) zu finden, das in realen Bildern am seltensten vorkam, was eine zuverlässige Erkennung der Ausrichtung sicherstellt.
Denso Wave kündigte den QR-Code im September 1994 an und entschied sich, in einer für die Verbreitung der Technologie wegweisenden Entscheidung, seine Patentrechte nicht auszuüben. Die Spezifikation wurde offen veröffentlicht, und die ISO standardisierte sie im Jahr 2000 als ISO/IEC 18004. Diese Offenheit erlaubte es jedem Smartphone-Hersteller, App-Entwickler und Kassensystem-Anbieter, das Scannen von QR-Codes ohne Lizenzverhandlungen umzusetzen, was unmittelbar für die globale Allgegenwart der Technologie verantwortlich ist.
Die breite Verbraucherakzeptanz des QR-Codes in westlichen Märkten kam später als in Japan, wo QR-Codes auf Müslischachteln und in Zeitschriftenanzeigen schon Mitte der 2000er-Jahre verbreitet waren. Der Wendepunkt in Europa und Nordamerika kam während der COVID-19-Pandemie 2020, als Restaurants, Veranstaltungsorte und Gesundheitsbehörden fast über Nacht auf kontaktlose QR-Speisekarten und Check-in-Systeme umstellten. Das weltweite Volumen der QR-Code-Scans soll zwischen 2018 und 2022 um über 400 % gestiegen sein. Heute ist das Format in seinem dritten Jahrzehnt und zeigt keine Anzeichen von Veralterung, zum Teil weil sein offener Standard bedeutet, dass kein Anbieter es kontrolliert und keine Lizenzkosten seine Nutzung einschränken.